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Τετάρτη 23 Σεπτεμβρίου 2026

ACHT IMPFUNGEN, DIE MIT EINEM REDUZIERTEN DEMENZRISIKO IN VERBINDUNG GEBRACHT WERDEN

Immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen deuten darauf hin, dass routinemäßige Impfungen bei Erwachsenen möglicherweise das Risiko senken können, an Demenz zu erkranken.

Auf einen Blick

  • Signifikante Risikoreduktion: Mehrere große Studien zeigen, dass Routineimpfungen für Erwachsene mit einem um 25 % bis 40 % geringeren Demenzrisiko assoziiert sind.

  • Die stärkste Evidenz: Besonders gut erforscht ist dieser Effekt bei Impfstoffen gegen Gürtelrose, Grippe, RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus), Pneumokokken sowie Kombinationen gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (DTP).

  • Mögliche Wirkmechanismen: Forschende vermuten, dass Impfungen das Demenzrisiko senken, indem sie Infektionen verhindern, die andernfalls Entzündungsprozesse im Gehirn auslösen würden. Zudem gibt es Hinweise auf eine allgemeine, nicht-spezifische Stärkung des Immunsystems.

Weltweit leben mehr als 57 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommen jedes Jahr rund 10 Millionen Neuerkrankungen hinzu. In den letzten Jahren haben jedoch große Populationsstudien gezeigt, dass Impfungen eine schützende Wirkung entfalten können. Dieses Phänomen wurde mittlerweile bei verschiedenen Impfstoffen, in mehreren Ländern und an Millionen von Personen beobachtet.

Von künstlicher Intelligenz erzeugt, basierend auf meinen inhaltlichen Vorgaben.
Wie hängen Infektionen und Demenz zusammen?

Demenz ist keine einzelne Krankheit, sondern ein Oberbegriff für ein Muster von Symptomen, zu denen Gedächtnisverlust und die Beeinträchtigung kognitiver Fähigkeiten gehören. Die Alzheimer-Krankheit ist dabei mit 60 bis 70 % der Fälle die häufigste Ursache.

Verschiedene Erreger – darunter das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1), das Varizella-Zoster-Virus (VZV) sowie SARS-CoV-2 (COVID-19) – stehen im Verdacht, das Demenzrisiko zu erhöhen. Virale Infektionen können chronische Entzündungen im Körper auslösen, die schließlich auf das Gehirn übergreifen. Solche Entzündungsprozesse schädigen die Kommunikation zwischen den Nervenzellen und führen schrittweise zu kognitiven Abbauprozessen.


Die 8 Impfstoffe mit schützender Wirkung

1. Gürtelrose (Herpes Zoster)

Für den Gürtelrose-Impfstoff liegt die derzeit stärkste wissenschaftliche Evidenz vor.

  • Eine Studie aus dem Jahr 2024 (Nature Medicine) ergab, dass der rekombinante Impfstoff Shingrix (Zwei-Dosen-Schema) im Vergleich zum älteren Lebendimpfstoff Zostavax mit einem deutlich geringeren Demenzrisiko einhergeht.

  • Shingrix enthält das Adjuvans AS01, welches die Immunantwort gezielt verstärkt.

  • Eine Folgestudie in NPJ Vaccines ((Nature Partner Journals, 2025) mit über 436.000 Teilnehmenden zeigte eine Reduktion der Demenzdiagnosen um 18 % über einen Beobachtungszeitraum von 18 Monaten.

2. RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus)

Obwohl die RSV-Impfung erst seit Kurzem für Erwachsene empfohlen wird, deutet sich bereits eine schützende Wirkung an.

  • Eine Studie der Universität Oxford (NPJ Vaccines) zeigte eine Verringerung des Demenzrisikos um 29 % bei Personen, die den Impfstoff Arexvy erhielten.

  • Arexvy nutzt dasselbe Wirkverstärker-System (AS01) wie Shingrix. Dies führt zu der Hypothese, dass dem Adjuvans selbst eine direkte Rolle bei der Risikoreduktion zukommen könnte.

3. Grippe (Influenza)

Der Zusammenhang zwischen der Grippeimpfung und einem reduzierten Demenzrisiko ist am umfassendsten untersucht.

  • Eine Studie im Journal of Alzheimer's Disease (2022) an fast 2 Millionen Menschen ab 65 Jahren zeigte bei geimpften Personen eine um 40 % geringere Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken.

  • Neue Daten in Neurology (April 2026) belegen, dass ein hochdosierter Grippeimpfstoff (mit vierfacher Antigenmenge) sogar mit einer Risikoreduktion von 55 % verbunden war.

4. DTP (Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten)

  • Laut einer Studie im Journal of Alzheimer's Disease (2023) hatten Erwachsene ab 65 Jahren mit einer Tdap- oder Td-Impfung über einen Zeitraum von 8 Jahren ein um 30 % geringeres Risiko für eine Alzheimer-Diagnose.

  • Eine Metaanalyse in Frontiers in Immunology (2022) ergab eine Risikosenkung um 31 %; eine spätere Metaanalyse in Age and Ageing (2025) mit Daten von 104 Millionen Menschen bestätigte ein Minus von 33 %.

5. Pneumokokken

  • Die Studie aus dem Jahr 2023 zeigte eine Senkung des Alzheimer-Risikos um 27 % bei geimpften Erwachsenen.

  • Die groß angelegte Metaanalyse in Age and Ageing (2025; 21 Studien, 104 Millionen Teilnehmende) bestätigte diesen positiven Zusammenhang ebenfalls.

6. Hepatitis A

  • Eine Metaanalyse in Frontiers in Immunology deutet auf ein um 22 % geringeres Demenzrisiko hin.

  • Eine systematische Übersichtsarbeit der Universität Cambridge (Januar 2025) an 130 Millionen Personen zeigte, dass Impfstoffe gegen Hepatitis A, Typhus sowie deren Kombination mit einem verringerten Risiko assoziiert waren.

  • Eine Populationsstudie aus Wales (Wilkinson et al., Journal of Epidemiology and Community Health) ergab, dass die kombinierte Verabreichung von Typhus- und Hepatitis-A-Impfstoffen einen stärkeren Schutz bot als die jeweiligen Einzelimpfungen.

  • Hinweis: Die Kombination wird meist als Reiseimpfung eingesetzt. Während der Hepatitis-A-Schutz oft zum Standard gehört, zählt die Typhusimpfung nicht zu den Routineimpfungen.

7. Hepatitis B

  • Die Metaanalyse in Frontiers in Immunology wies ein um 18 % geringeres Demenzrisiko nach.

  • Der Kombinationsimpfstoff gegen Hepatitis A und B zeigte dabei einen höheren Schutz als die jeweiligen Einzelimpfstoffe.

8. Typhus

  • Die Typhusimpfung wurde mit einer Risikoreduktion von 20 % in Verbindung gebracht (Frontiers in Immunology & Cambridge-Studie).

  • In der walisischen Studie an 500.000 Personen wurden 744 verschreibungspflichtige Medikamente analysiert: Lediglich 4 davon waren mit einem geringeren Demenzrisiko assoziiert – bei allen 4 handelte es sich um Impfstoffe.

Warum schützen Impfstoffe das Gehirn?

Forschende untersuchen derzeit drei wesentliche, sich ergänzende Erklärungsansätze:

  1. Prävention von Infektionen und Neuroinflammation: Impfungen verhindern Akutinfektionen, die schädliche Entzündungsprozesse im Gehirn anstoßen können.

    • Studien aus Korea (Alzheimer's Research & Therapy, 2024) und Italien (JPAD, The Journal of Prevention of Alzheimer's Disease 2025) zeigen, dass durchgemachte Herpesinfektionen das Demenzrisiko um 13 % erhöhen.

    • Eine Studie des Imperial College London (Nature Medicine, 2025) ergab, dass eine COVID-19-Erkrankung die Amyloid-Biomarker im Gehirn ansteigen ließ – was einer Alterung des Gehirns von etwa 4 Jahren entsprach.

  1. Nicht-spezifische Immunstimulation (Trained Immunity): Impfstoffe oder Adjuvanzien (wie AS01) könnten Fresszellen (Makrophagen) aktivieren und die Produktion von Interferon-gamma anregen. Dies könnte dem Körper dabei helfen, schädliche Amyloid-Plaques effektiver abzubauen.

  2. Der „Healthy-Vaccinee“-Effekt: Menschen, die sich regelmäßig impfen lassen, achten tendenziell auch in anderen Lebensbereichen mehr auf ihre Gesundheit. Obwohl diese Verzerrung (Confounding) eine methodische Einschränkung darstellt, zeigt der Großteil der Studien: Der schützende Effekt bleibt auch dann statistisch signifikant, wenn Faktoren wie Einkommen, Bildung und Vorerkrankungen herausgerechnet werden.    

Iannis Arvanitakis


Quellen - References

Taquet, M., Dercon, Q., Todd, J. A., et al. (2024) - The recombinant shingles vaccine is associated with lower risk of dementia. Journal: Nature Medicine, 30, 2777–2781.

  • Eyting, M., Xie, M., Michalik, F., et al. (2025) - A natural experiment on the effect of herpes zoster vaccination on dementia. Journal: Nature, 641, 438–446.

    Oxford NPJ Vaccines Study / Arexvy RSV Analysis (2025) - Observed a 29% reduction in dementia risk over 18 months for adults receiving the RSV vaccine (Arexvy).

    Bukhbinder, A., Ling, Y., Hasan, O., et al. (2022) - Risk of Alzheimer's disease following influenza vaccination: a claims-based cohort study using propensity score matching. Journal: Journal of Alzheimer's Disease, 88(3), 1061–1074.

    Neurology Follow-Up Study (2026) - Demonstrated that high-dose flu vaccines (containing 4x the antigen) were associated with up to a 55% lower risk of dementia compared to non-vaccinated cohorts.

    Harris, K., Ling, Y., Bukhbinder, A. S., et al. (2023) - The impact of routine vaccinations on Alzheimer's disease risk in persons 65 years and older: a claims-based cohort study using propensity score matching. Journal of Alzheimer's Disease, 95(2), 703–718.

    Global Meta-Analyses on Routine Vaccines (2022–2025) - Frontiers in Immunology (2022) meta-analysis pooling 1.8 million people found a 31% overall dementia risk reduction associated with Tdap vaccination.

    Age and Ageing (2025) pooled meta-analysis covering over 100 million participants confirmed a 33% reduction for DTP vaccines and a significant protective effect for pneumococcal vaccination.

    University of Cambridge Systematic Review (2025) - Scope: Analyzed health records across 14 studies covering ~130 million people. Finding: Confirmed statistically significant associations between lower dementia incidence and individual vaccinations against Hepatitis A, Hepatitis B, and Typhoid.

    Wilkinson et al. / Welsh Population Study - Journal: Journal of Epidemiology and Community Health. Finding: Showed that receiving combination vaccines (e.g., combined Hepatitis A + Typhoid jabs) yielded an even greater additive reduction in dementia risk compared to single vaccines.  


Κυριακή 12 Ιουλίου 2026

Viszerales Fett  (VAT – Visceral Adipose Tissue)

Das viszerale Fett (VF) ist das Fett, das tief in der Bauchhöhle gelagert wird und die lebenswichtigen Organe wie Magen, Leber, Bauchspeicheldrüse und Darm umgibt. Es ist kein bloßes passives Speichergewebe, sondern verhält sich wie ein hochaktives endokrines (hormonproduzierendes) Organ.

Genauer gesagt:

  • Es schüttet proinflammatorische Zytokine aus: Darunter Interleukin-6 (IL-6) und den Tumornekrosefaktor-Alpha (TNF-α), wodurch chronische, systemische Entzündungen im Körper befeuert werden.

  • Es senkt Adiponektin: Dieses eigentlich schützende Hormon, das die Insulinsensitivität erhöht, wird durch viel viszerales Fett unterdrückt.

  • Es fördert metabolische Schäden: Viszerales Fett steht in direktem Zusammenhang mit Insulinresistenz, oxidativem Stress und Atherosklerose (Arterienverkalkung).

  • Es steigert das Krankheitsrisiko: Das Risiko für Bluthochdruck, Dyslipidämie (Fettstoffwechselstörungen), Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt massiv.

Selbst bei normalgewichtigen Personen verbessert die Reduzierung des viszeralen Fetts die Entzündungsmarker und das Lipidprofil signifikant. Studien zeigen, dass bereits eine moderate Reduktion des viszeralen Fettanteils zu einer messbaren Verringerung von Entzündungsprozessen und einer Optimierung der HDL-Metaboliten führt.

Das viszerale Fett ist gefährlicher als das subkutane Fett

Im Gegensatz zum subkutanen Fett (Unterhautfettgewebe) liegt viszerales Fett in direkter Nachbarschaft zu den inneren Organen. Es weist eine höhere Triglyceriddichte sowie eine weitaus größere metabolische Aktivität auf. Zudem gelangt sein Fettsäure- und


Zytokinausstoß über die Pfortader direkt in die Leber.

Ein hohes Maß an viszeralem Fett ist außerdem mit einer geringeren Diversität des Mikrobioms und ungünstigen Veränderungen der Darmbakterien verbunden. Häufig zeigt sich ein Überproportionales Ansteigen von Firmicutes. Ein großer Bakterienstamm, der den Hauptbestandteil der menschlichen Darmflora ausmacht. Zu dieser Kategorie gehören bekannte Gattungen wie Lactobacillus, Clostridium, Streptococcus und Bacillus. Sie tragen zur Verdauung und zur Produktion kurzkettiger Fettsäuren bei, während sie gleichzeitig das Immunsystem unterstützen.

Das Lipidprofil (Lipidogramm) & Erweiterte Marker

Das vollständige Lipidprofil misst die Fettkonzentration im Blut und dient der Abschätzung des kardiovaskulären Risikos. Es umfasst:

  • Gesamtcholesterin: Die Gesamtmenge an Cholesterin im Blut.

  • LDL (Low-Density Lipoprotein): Das sogenannte „schlechte“ Cholesterin. Es kann in die Arterienwände eindringen, dort oxidieren und atherosklerotische Plaques bilden.

  • HDL (High-Density Lipoprotein): Das sogenannte „gute“ Cholesterin. Es hilft dabei, überschüssiges Cholesterin aus dem Gewebe zurück zur Leber zu transportieren.

  • Triglyceride: Eine weitere Fettart, die als Energiespeicher dient. Hohe Werte sind ein eigenständiger Risikofaktor für Gefäßerkrankungen.

  • Non-HDL-Cholesterin: Wird berechnet, indem man das HDL-Cholesterin vom Gesamtcholesterin abzieht. Es erfasst alle atherogenen (Plaque-bildenden) Partikel und gilt als sehr starker Risikoindikator.

  • Apolipoprotein B (ApoB): Ein hochpräziser Marker, der die exakte Anzahl der lipoproteinbasierten, atherogenen Partikel im Blut anzeigt. Er wird zunehmend parallel oder vorrangig zum LDL-Wert ausgewertet.

Relevante Entzündungsmarker

Chronische Entzündungen machen die Gefäßwände anfälliger für Schäden, die durch Cholesterin verursacht werden. Die wichtigsten Marker im Blut sind:

  • hs-CRP (High-Sensitivity C-Reactive Protein): Das hochsensitive C-reaktive Protein ist der am weitesten verbreitete Marker für niedriggradige (low-grade), systemische Entzündungen in den Blutgefäßen.

  • Interleukin-6 (IL-6): Ein Entzündungsbotenstoff (Zytokin), der unter anderem in der Leber die Produktion von CRP triggert.

  • Fibrinogen: Ein Protein, das primär an der Blutgerinnung beteiligt ist. Chronisch erhöhte Werte weisen auf ein aktives Entzündungsgeschehen hin.

Der biochemische Zusammenhang: Wenn LDL-Cholesterin in die Arterienwand eindringt und dort oxidiert, aktiviert dies eine Immunreaktion. Die Immunzellen schütten Entzündungsmarker aus, was wiederum die Entstehung und das Aufbrechen von atherosklerotischen Plaques beschleunigt.

Wie wird viszerales Fett effektiv reduziert?

1. Ernährung

  • Kalorienrestriktion: Ein moderates Kaloriendefizit führt führt zu einer signifikanten Verringerung des VF.

  • Reduktion einfacher Kohlenhydrate: Weniger Zucker und raffinierte Kohlenhydrate stabilisieren den Insulinspiegel und bremsen die Fetteinlagerung.

  • Mediterrane Kost: Eine Ernährung reich an Olivenöl, Gemüse, Nüssen und Fisch trägt nachweislich zur Reduzierung von VAT und zur Verbesserung der Lipidwerte bei.

  • Proteine & Ballaststoffe: Diese Kombination erhöht das Sättigungsgefühl, schützt die Muskelmasse und fördert den Fettabbau.

2. Bewegung

  • Aerobes Training: Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren, Schwimmen oder zügiges Gehen verbrennen effektiv viszerales Fett.

  • HIIT (Hochintensives Intervalltraining): Kurze, intensive Belastungsphasen stimulieren die Fettverbrennung auch nach dem Training (Nachbrenneffekt).

  • Kombinationstraining: Die Kombination aus Krafttraining (Widerstandstraining) und Ausdauereinheiten zeigt in systematischen Analysen die nachhaltigsten Erfolge.

3. Schlaf & Stressmanagement

  • Stressreduktion: Chronischer Stress treibt das Hormon Cortisol in die Höhe, welches die Einlagerung von Fett gezielt in der Bauchregion (viszeral) fördert.

  • Schlafoptimierung: Schlafmangel stört die Appetithormone Ghrelin und Leptin, was zu Heißhunger und metabolischer Trägheit führt.

4. Mikrobiom-Unterstützung

Da viszerales Fett mit einer gestörten Darmflora korreliert, helfen gezielte Ernährungsreize:

  • Präbiotische Fasern (z. B. Inulin, Oligofruktose) als Nahrung für gute Bakterien.

  • Probiotika und fermentierte Lebensmittel (Kefir, Sauerkraut, Kimchi) zur Förderung der Artenvielfalt im Darm.

5. Medikamentöse Optionen (nur bei medizinischer Indikation)

  • GLP-1-Rezeptor-Agonisten (z. B. Semaglutid)

  • SGLT2-Inhibitoren (Gliflozine)

  • Beide Substanzklassen haben in klinischen Studien neben der Blutzuckerkontrolle eine signifikante Reduktion des viszeralen Fetts sowie eine Verbesserung kardiovaskulärer Parameter gezeigt.

Wie wird das viszerale Fett zuverlässig gemessen?

Die Magnetresonanztomographie (MRT) stellt die präziseste, nicht-invasive Methode zur quantitativen Bestimmung und Lokalisierung von Körperfett dar. Sie kann subkutanes Fettgewebe exakt von viszeralem Fett trennen.

In der Diagnostik wird das Verfahren häufig als MRT-PDFF (Proton Density Fat Fraction / Protonendichte-Fettfraktion) genutzt, um die Fettinfiltration direkt in den Organen (wie der Leber) zu messen. Die PDFF gilt als medizinischer Goldstandard für die Quantifizierung von Leberfett. Die Ausprägung einer Lebersteatose (Fettleber) wird dabei wie folgt kategorisiert:

  • Gesunde Leber: Der Fettanteil liegt in der Regel unter 5 %.

  • Lebersteatose: Werte von 5 % bis über 30 % weisen auf eine Fettlebererkrankung und den entsprechenden Schweregrad (leicht, moderat, schwer) hin.

Praxisnahe Alternativen:

Neuere, hochentwickelte Methoden der Bioelektrischen Impedanzanalyse (BIA) (häufig genutzt in Sportmedizin und Ernährungsberatung) sowie der Ultraschall zeigen vielversprechende, kostengünstige Ergebnisse für den Alltag. Eine professionelle BIA-Messung schätzt die Körperzusammensetzung (Fettmasse, Muskelmasse, Gesamtkörperwasser und Knochenmasse) segmentell und liefert gute Näherungswerte für das viszerale Fett.

Hinweis: Dieser Text dient ausschließlich der Information und Aufklärung. Er ersetzt keine medizinische Diagnose, Beratung oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Fragen wenden Sie sich bitte immer an Ihren behandelnden Arzt.

Iannis Arvanitakis


QUELLEN; LITERATUR

https://www.lzg.nrw.de/ges_bericht/factsheets/chronische_erkrankungen/adipositas/index.html 

Visceral and ectopic fat, atherosclerosis, and cardiometabolic disease: a position statement

https://www.ahajournals.org/doi/abs/10.1161/atvbaha.114.303035



Τρίτη 22 Ιουλίου 2025

Impfstoffe gegen Krebs und Herzkrankheiten – Wo stehen wir heute?

Fortschritte, Chancen und Grenzen moderner Impfstoffentwicklung

Liebe Freunde,

dieser Beitrag richtet sich vor allem an jene unter euch, die keinen beruflichen Hintergrund im medizinischen Bereich haben, sich aber für die Entwicklungen in diesem Feld interessieren. Er ist ausdrücklich nicht für Impfgegner, Impfkritiker, Impfphobiker oder Anhänger von Verschwörungstheorien gedacht.

Ich möchte betonen, dass die folgenden Informationen besonders hoffnungsvoll sind – vor allem für die Jüngeren unter euch. Für meine Generation mag es vielleicht etwas spät sein, um noch substanziell davon zu profitieren, aber das schmälert nicht die

Bedeutung der Fortschritte. Ohne Übertreibung, wir leben im „goldenen Zeitalter“ der Impfstoffentwicklung. Dieser Fortschritt ist in hohem Maße der mRNA-Technologie zu verdanken, die erstmals während der COVID-19-Pandemie breit eingesetzt wurde. Und das bestätigen auch zahlreiche Fachleute, die an vorderster Front der Forschung stehen.

Wenn ihr bislang dachtet, dass mRNA-Technologie ausschließlich für COVID oder generell für Infektionskrankheiten gedacht sei, ist es an der Zeit, dieses Bild zu überdenken. Die heutigen Daten zeigen deutlich, dass ihre Möglichkeiten weit darüber hinausgehen.

Die Entwicklung von Impfstoffen gegen die häufigsten Todesursachen wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat sich dramatisch beschleunigt. Besonders in der Krebsimmuntherapie werden große Fortschritte gemacht. Obwohl die meisten dieser Impfstoffe sich noch in der klinischen Testphase befinden und noch nicht breit verfügbar sind, sind die bisherigen Ergebnisse äußerst vielversprechend.

Ich persönlich glaube, dass wir durch die enormen Fortschritte der medizinischen Wissenschaft in den letzten Jahren und den rasanten Einzug der Künstlichen Intelligenz in das Gesundheitswesen vielleicht schon in wenigen Jahrzehnten die meisten Krankheiten beseitigen könnten.

Keine Sorge, falls wir bis dahin den Planeten noch nicht zerstört haben, werden wir sicher andere Wege finden, das zu tun. In diese Richtung bewegen wir uns ohnehin schon...

Was mir dabei mehr Sorge bereitet - Letztlich könnten diese fortschrittlichen – und häufig sehr teuren – Therapien nur einer kleinen, privilegierten Minderheit zur Verfügung stehen. Der Rest von uns, die „normalen Sterblichen“, müsste sich mit den „Resten“ des pharmazeutischen Fortschritts zufriedengeben. Selbst dann könnten wir noch von einem gewissen therapeutischen Nutzen profitieren.

mRNA-Impfstoffe gegen Krebs und personalisierte Immuntherapien

Derzeit befinden sich weltweit über 60 mRNA-Krebsimpfstoffe in klinischen Studien. Mindestens zwei davon haben bereits Phase III erreicht, viele andere befinden sich in Phase I oder II.

Einer der vielversprechendsten Kandidaten ist mRNA-4157/V940 (Moderna/Merck), der in Kombination mit Pembrolizumab verabreicht wird – einem monoklonalen Antikörper, der den PD-1-Rezeptor blockiert. Einige Krebsarten exprimieren das Protein PD-L1, das an PD-1 bindet und dadurch das Immunsystem daran hindert, Krebszellen zu erkennen und zu bekämpfen. Pembrolizumab verhindert diese Bindung und reaktiviert die Immunantwort.

In einer Phase-2b-Studie bei Melanom-Patienten senkte die Kombination von mRNA-4157/V940 und Pembrolizumab das Rückfallrisiko um 44 % im Vergleich zur Monotherapie mit Pembrolizumab. Derzeit läuft eine Phase-3-Studie zur Bestätigung der Ergebnisse.

Parallel dazu zeigen personalisierte Impfstoffe auf Basis von Neoantigenen wie autogene cevumeran (BioNTech/Genentech) vielversprechende Frühdaten beim Bauchspeicheldrüsenkrebs. In einer Phase-I-Studie blieben Patienten mit Impfantwort 18 Monate rückfallfrei, verglichen mit etwa 13 Monaten bei Patienten ohne Impfantwort. Die Phase II wird derzeit rekrutiert, mit Abschlussziel um 2029.

Im Vereinigten Königreich plant der NHS, bis zu 10.000 Patienten in den nächsten fünf Jahren mit personalisierten Krebsimpfstoffen zu behandeln – unter anderem bei Lungen-, Hirn- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Ein weiteres Beispiel ist die Kooperation zwischen GSK und der Universität Oxford, die mit einer Förderung von 50 Millionen Pfund die Entwicklung präventiver Krebsimpfstoffe vorantreibt, die das Immunsystem gegen präkanzeröse Zellen schulen sollen.

Daneben laufen Studien zu gebrauchsfertigen (nicht personalisierten) DNA-Impfstoffen gegen das Melanom, im Rahmen einer Kooperation zwischen Scancell und dem NHS, mit Ziel, bis Ende 2025 Dutzende Patienten einzubeziehen.

Verbesserte Plattformen und KI-Integration

Beim Kopf-Hals-Karzinom zeigte das personalisierte Vakzin TG4050 des Unternehmens Transgene in einer randomisierten Phase-I-Studie ermutigende Ergebnisse: Kein Patient in der Impfgruppe erlitt einen Rückfall, gegenüber rund 20 % in der Kontrollgruppe. Die Phase-II-Studie begann Mitte 2024.

Die Einbindung Künstlicher Intelligenz (KI) beschleunigt die Auswahl relevanter Antigene erheblich. Dank fortschrittlicher Vorhersagealgorithmen kann die Entwicklung personalisierter Impfstoffe inzwischen in weniger als 4 Wochen erfolgen – statt 9 Wochen wie früher – bei gleichzeitiger Optimierung der Immunantwort.

Impfstoffe oder Therapien gegen Herzkrankheiten?

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass bei nichtischämischer Herzinsuffizienz Autoimmunmechanismen beteiligt sind, bei denen T-Lymphozyten gestresstes Herzgewebe angreifen.

In diesem Zusammenhang wurde ein experimenteller „Toleranzimpfstoff“ entwickelt, der das Immunsystem neu trainiert, um Entzündungen zu reduzieren. In vorklinischen Modellen verbesserte sich dadurch die Herzfunktion durch Unterdrückung der Autoimmunaktivität.

Diese Ergebnisse sind ermutigend, befinden sich jedoch noch im frühen Stadium – bislang wurden nur Labor- und Tierversuche durchgeführt. Klinische Studien am Menschen haben noch nicht begonnen.

Fazit

- Der Fortschritt bei mRNA-Krebsimpfstoffen zeigt deutlich, dass diese Plattform weit über Infektionskrankheiten hinaus Potenzial bietet. Mit Hilfe von DNA-Sequenzierungstechnologien und KI wird eine immer präzisere Antigen-Zielauswahl möglich – und damit ein neuer Weg für hochgradig personalisierte Therapien, die sich an den genetischen Merkmalen jedes Einzelnen orientieren.

- Zwar werden noch einige Jahre an Studien nötig sein, um die Sicherheit und Wirksamkeit dieser Impfstoffe vollständig zu belegen, doch die bisherigen Daten lassen hoffen: Die Zukunft der Onkologie könnte persönlicher und hoffnungsvoller denn je sein.

- Analysten schätzen, dass die erste Zulassung eines mRNA-Krebsimpfstoffs bis 2029 erfolgen könnte. Frühdaten aus Studien zu Melanom, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Glioblastom (eine Hirntumorart) und anderen Hautkrebsformen stimmen vorsichtig optimistisch – doch große Phase-III-Studien laufen jedoch weiterhin.

- Impfstoffe gegen Herzkrankheiten befinden sich dagegen noch im vorklinischen Stadium. Ziel ist hier, das Immunsystem neu zu programmieren. Klinische Anwendungen sind deshalb noch in weiterer Ferne.

- Es ist zu erwarten, dass mRNA-basierte Therapien künftig auch bei seltenen, bisher als unheilbar geltenden Krankheiten zum Einsatz kommen. Ich bin überzeugt: In zehn Jahren könnten wir uns in einer Welt bewegen, in der wir die genetische Ursache einer Erkrankung identifizieren – und relativ einfach mit mRNA-Technologie korrigieren können.

Iannis Arvanitakis

Quellenangaben

1. https://www.globenewswire.com/news-release/2025/01/09/3007057/0/en/mRNA-Cancer-Vaccines-Clinical-Trials-Ongoing-Research-Development-Insight.html?

2. https://en.wikipedia.org/wiki/MRNA-4157/V940?

3. https://en.wikipedia.org/wiki/Autogene_cevumeran?

4. https://www.1stoncology.com/blog/transgene-achieves-key-milestones-in-2024-including-clinical-proof-of-principle-for-individualized-cancer-vaccine-strong-outlook-for-20251234651543/

5. https://www.hunimed.eu/news/heart-failure-autoimmune-mechanism-behind-disease-progression-enables-vaccine-therapy/

6. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10511650/

7. https://biomarkerres.biomedcentral.com/articles/10.1186/s40364-024-00692-9

8. https://www.nature.com/articles/s41392-023-01674-3


Εμβόλια κατά του καρκίνου και κατά της καρδιοπάθειας: Πού βρισκόμαστε σήμερα;

Εξελίξεις, ευκαιρίες και όρια της σύγχρονης ανάπτυξης εμβολίων

Φίλες και φίλοι,

με το σύντομο αυτό γράφημα απευθύνομαι κυρίως σε όσους δεν έχουν επαγγελματική σχέση με την ιατρική, αλλά ενδιαφέρονται για τις εξελίξεις στον τομέα αυτό. Προφανώς, το κείμενο δεν αφορά εμβολιοαρνητές, εμβολιοφοβικούς ή λάτρεις των θεωριών συνωμοσίας.

Θα ήθελα να επισημάνω πως οι πληροφορίες που ακολουθούν είναι ιδιαίτερα ελπιδοφόρες, κυρίως για τους νεότερους από εσάς. Για τη δική μου γενιά, ενδεχομένως να είναι λίγο αργά για να ωφεληθεί ουσιαστικά — αλλά αυτό δεν μειώνει τη σημασία των εξελίξεων.

Ζούμε, χωρίς υπερβολή, στη «χρυσή εποχή» της ανάπτυξης εμβολίων. Η πρόοδος αυτή οφείλεται σε μεγάλο βαθμό στην τεχνολογία mRNA, η οποία χρησιμοποιήθηκε μαζικά για πρώτη φορά κατά την πανδημία COVID-19. Και δεν το λέω μόνο εγώ – το επιβεβαιώνουν πλήθος ειδικών που εργάζονται καθημερινά στην αιχμή της σχετικής έρευνας.

Αν είχατε την εντύπωση ότι η τεχνολογία mRNA προοριζόταν αποκλειστικά για την COVID ή γενικά για λοιμώδη νοσήματα, είναι καιρός να την αναθεωρήσετε. Τα σημερινά δεδομένα δείχνουν ξεκάθαρα ότι οι δυνατότητες της ξεπερνούν κατά πολύ αυτό το πλαίσιο.

Η πρόοδος προς την ανάπτυξη εμβολίων για τις κυριότερες αιτίες θανάτου — όπως ο καρκίνος και τα καρδιαγγειακά νοσήματα — έχει επιταχυνθεί θεαματικά. Ιδιαίτερη πρόοδος καταγράφεται στην ανοσοθεραπεία για τον καρκίνο. Παρότι τα περισσότερα από αυτά τα εμβόλια βρίσκονται ακόμη σε στάδιο κλινικών δοκιμών και δεν έχουν φτάσει στην ευρεία κυκλοφορία, τα πρώτα σημάδια είναι εξαιρετικά ενθαρρυντικά.

Προσωπικά, πιστεύω πως, με τα τεράστια άλματα της ιατρικής επιστήμης τα τελευταία χρόνια και τη ραγδαία είσοδο της τεχνητής νοημοσύνης στον τομέα της υγείας, ίσως σε λίγες δεκαετίες να έχουμε καταφέρει να εξαλείψουμε τις περισσότερες ασθένειες.

Μην ανησυχείτε, όμως — αν δεν έχουμε καταστρέψει τον πλανήτη μέχρι τότε, σίγουρα θα βρούμε άλλους τρόπους να το κάνουμε. Ήδη βαδίζουμε προς αυτή την κατεύθυνση...

Αυτό που με ανησυχεί περισσότερο είναι πως, τελικά, αυτές οι προηγμένες —και συχνά δαπανηρές— θεραπείες θα είναι διαθέσιμες μόνο σε μια μικρή, προνομιούχα μειοψηφία. Οι υπόλοιποι, οι «κοινοί θνητοί», θα αρκούμαστε στα «αποφάγια» της φαρμακευτικής καινοτομίας. Ακόμη κι έτσι, βέβαια, θα μπορούμε να ελπίζουμε σε κάποιο θεραπευτικό όφελος.

Εμβόλια mRNA κατά του καρκίνου και εξατομικευμένες ανοσοθεραπείες

Περισσότερα από 60 υποψήφια εμβόλια mRNA κατά του καρκίνου βρίσκονται αυτή τη στιγμή σε στάδιο κλινικών δοκιμών παγκοσμίως, με τουλάχιστον δύο να έχουν φτάσει στη Φάση ΙΙΙ, ενώ πολλά άλλα βρίσκονται σε Φάσεις Ι ή ΙΙ.

Ένα από τα πιο υποσχόμενα είναι το mRNA-4157/V940 (Moderna/Merck), το οποίο χορηγείται σε συνδυασμό με πεμπρολιζουμάμπη (pembrolizumab) – ένα μονοκλωνικό αντίσωμα που αναστέλλει τον υποδοχέα PD-1. Ορισμένοι τύποι καρκίνου εκφράζουν την πρωτεΐνη PD-L1, η οποία προσδένεται στον PD-1 και εμποδίζει το ανοσοποιητικό σύστημα να αναγνωρίσει και να επιτεθεί στα καρκινικά κύτταρα. Η πεμπρολιζουμάμπη αποτρέπει αυτή τη δέσμευση, επαναενεργοποιώντας την ανοσολογική απόκριση.

Σε μελέτη Φάσης 2b για το μελάνωμα, ο συνδυασμός του mRNA-4157/V940 με πεμπρολιζουμάμπη οδήγησε σε μείωση 44% του κινδύνου υποτροπής, σε σύγκριση με τη μονοθεραπεία με πεμπρολιζουμάμπη. Αυτή τη στιγμή διεξάγεται μελέτη Φάσης 3 για επιβεβαίωση των αποτελεσμάτων.

Παράλληλα, εξατομικευμένα εμβόλια νεοαντιγόνων, όπως το autogene cevumeran (BioNTech/Genentech), έχουν δείξει ενθαρρυντικά πρώιμα αποτελέσματα στον καρκίνο του παγκρέατος. Σε μελέτη Φάσης Ι, οι ασθενείς που ανταποκρίθηκαν στο εμβόλιο δεν παρουσίασαν υποτροπή για 18 μήνες, έναντι περίπου 13 μηνών για όσους δεν είχαν ανταπόκριση. Η Φάση ΙΙ βρίσκεται σε στάδιο στρατολόγησης, με την ολοκλήρωσή της να αναμένεται γύρω στο 2029.

Στο Ηνωμένο Βασίλειο, το NHS σχεδιάζει τη θεραπεία έως και 10.000 ασθενών με εξατομικευμένα εμβόλια κατά του καρκίνου μέσα στα επόμενα πέντε χρόνια, καλύπτοντας καρκίνους όπως του πνεύμονα, του εγκεφάλου και του παγκρέατος.
Η συνεργασία μεταξύ GSK και Οξφόρδης, με χρηματοδότηση ύψους £50 εκατομμυρίων, πρωτοπορεί στην ανάπτυξη εμβολίων πρόληψης καρκίνου, τα οποία εκπαιδεύουν το ανοσοποιητικό σύστημα για την εξάλειψη προκαρκινικών κυττάρων.
Παράλληλα, βρίσκονται σε εξέλιξη κλινικές δοκιμές για εμβόλια DNA, έτοιμα προς χρήση (αντί εξατομικευμένων), για τη θεραπεία του μελανώματος, μέσω της συνεργασίας Scancell–NHS, με στόχο την ένταξη δεκάδων ασθενών έως τα τέλη του 2025.

Βελτίωση Πλατφορμών και Ενσωμάτωση Τεχνητής Νοημοσύνης
Στον καρκίνο κεφαλής και τραχήλου, το εξατομικευμένο εμβόλιο TG4050 της εταιρείας Transgene έδειξε ενθαρρυντικά αποτελέσματα σε τυχαιοποιημένη δοκιμή Φάσης Ι: κανένας ασθενής που έλαβε το εμβόλιο δεν παρουσίασε υποτροπή, σε αντίθεση με περίπου 20% των ασθενών της ομάδας ελέγχου. Η Φάση ΙΙ της μελέτης ξεκίνησε στα μέσα του 2024.

Η ενσωμάτωση τεχνητής νοημοσύνης (ΤΝ) επιταχύνει σημαντικά τη διαδικασία επιλογής αντιγόνων. Χάρη σε προηγμένους αλγόριθμους πρόβλεψης νεοαντιγόνων, ο σχεδιασμός εξατομικευμένων εμβολίων μπορεί πλέον να ολοκληρώνεται σε λιγότερο από τέσσερις εβδομάδες — έναντι περίπου εννέα εβδομάδων στο παρελθόν — βελτιστοποιώντας την ανοσολογική απόκριση.

Εμβόλια ή Θεραπείες Κατά της Καρδιοπάθειας;

Πρόσφατες έρευνες υποδεικνύουν την ύπαρξη αυτοάνοσων μηχανισμών στη μη ισχαιμική καρδιακή ανεπάρκεια, κατά τους οποίους Τ-λεμφοκύτταρα επιτίθενται σε στρεσαρισμένους καρδιακούς ιστούς.

Σε αυτό το πλαίσιο, επιστήμονες ανέπτυξαν ένα πρωτότυπο «εμβόλιο ανεκτικότητας», το οποίο επανεκπαιδεύει το ανοσοποιητικό σύστημα με στόχο τη μείωση της φλεγμονής. Σε προκλινικά μοντέλα, η προσέγγιση αυτή οδήγησε σε βελτίωση της καρδιακής λειτουργίας, μέσω καταστολής της αυτοάνοσης δραστηριότητας.

Τα ευρήματα είναι ενθαρρυντικά, ωστόσο παραμένουν σε πρώιμο στάδιο, καθώς περιορίζονται σε εργαστηριακές και ζωικές μελέτες. Κλινικές δοκιμές σε ανθρώπους δεν έχουν ξεκινήσει ακόμη.

Συμπεράσματα

  • Η πρόοδος των εμβολίων mRNA κατά του καρκίνου επιβεβαιώνει τη δυναμική αυτής της πλατφόρμας πέρα από τα λοιμώδη νοσήματα. Καθώς οι τεχνολογίες αλληλούχισης DNA και τεχνητής νοημοσύνης επιτρέπουν πιο ακριβή στόχευση νεοαντιγόνων και εξατομικευμένη προσέγγιση, ανοίγει ο δρόμος για θεραπείες που προσαρμόζονται στα μοναδικά γενετικά χαρακτηριστικά κάθε ασθενούς.
    Αν και απαιτούνται ακόμη αρκετά χρόνια μελετών για την πλήρη επιβεβαίωση της ασφάλειας και της αποτελεσματικότητας αυτών των εμβολίων, τα μέχρι τώρα δεδομένα δείχνουν ότι το μέλλον της ογκολογίας μπορεί να είναι πιο ελπιδοφόρο και προσωπικό από ποτέ.

  • Αναλυτές εκτιμούν ότι η πρώτη εμπορική έγκριση εμβολίου mRNA κατά του καρκίνου θα μπορούσε να δοθεί έως το 2029. Τα πρώιμα δεδομένα από μελέτες σε μελάνωμα, καρκίνο παγκρέατος, γλοιοβλάστωμα και άλλες μορφές δερματικού καρκίνου είναι ενθαρρυντικά, ωστόσο οι μεγάλες κλινικές δοκιμές Φάσης ΙΙΙ βρίσκονται ακόμη σε εξέλιξη.

  • Τα εμβόλια κατά της καρδιοπάθειας βρίσκονται ακόμη σε προκλινικό στάδιο, με στόχο την επανεκπαίδευση του ανοσοποιητικού συστήματος. Δεν έχουν ξεκινήσει δοκιμές σε ανθρώπους, επομένως οι κλινικές εφαρμογές τους είναι πιο μακρινές.

  • Αναμένεται να έχουμε θεραπείες βασισμένες στο mRNA για σπάνιες ασθένειες που μέχρι πρότινος θεωρούνταν μη θεραπεύσιμες. Πιστεύω ότι σε δέκα χρόνια από σήμερα θα κινούμαστε προς έναν κόσμο όπου θα μπορούμε να εντοπίζουμε τη γενετική αιτία μιας ασθένειας και, με σχετική ευκολία, να την επεξεργαζόμαστε και να τη διορθώνουμε χρησιμοποιώντας τεχνολογία βασισμένη στο mRNA.

Γιάννης Αρβανιτάκης

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